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zum nächsten Blog-Beitrag zum zweiten Podcast.

Mit der Erkenntnis der vier edlen Wahrheiten und dem achtfachen Pfad der buddhistischen Philosophie habe ich für mich einen Weg gefunden, dem ich nachgehen und nachfühlen möchte.

Was sind die vier edlen Wahrheiten aus der buddhistischen Philosophie?

  1. Die Wahrheit über das Leid
  2. Die Wahrheit über die Entstehung von Leid
  3. Die Wahrheit über die Beendigung von Leid
  4. Die Wahrheit über den Pfad der Ausübung, der zur Beendigung des Leidens führt

Tim erklärt im Podcast auf verständliche Weise, was die vier edlen Wahrheiten im Detail bedeuten. Jeder Mensch leidet unter irgendwelchen Lebensumständen. Auch ich. Mit der ersten Wahrheit über das Leid versuche ich herauszufinden, woraus mein Leid besteht. Welches Leid widerfährt mir selbst? Ich habe in letzter Zeit viele Verluste von Menschen erfahren, die ich Liebe. Ich fühle mich Abhängig von Anderen und stecke in der Opferrolle meiner Lebensumstände fest. Das ich aber grösstenteils selbst für mein Leiden verantwortlich bin, lehrt mich der Übergang von der zweiten zur dritten edlen Wahrheit, über die Entstehung von Leid und über die Beendigung von Leid. Ich versuche, die Ursachen für mein persönliches Leid festzustellen und Analysiere meine Gedanken als stiller, wertungsfreier, Beobachter.

Um diesen harten Prozess der ehrlichen Reflexion anzugehen, braucht es erst möglicherweise erst einen Impuls, der genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort auf sich aufmerksam macht. Bei mir war es jedenfalls so. Ich habe beschlossen, mein derzeitiges Leid, dass mich in den Abgrund blicken lässt, zu beenden, da ich es einfach nicht mehr ertragen kann. Impulse nehmen wir oft erst wirklich bewusst wahr, wenn wir an einem Scheideweg stehen oder wenn wir in eine Krise mit enormem Leidensdruck geraten.

Bei mir ist die Zeit und der Impuls gekommen, sodass ich diesen Weg der Verzweiflung, Angst und Trauer jetzt verlassen werde. In diesem Moment, in dem ich diese Worte schreibe, entscheide ich mich dafür, diesen Weg zu verlassen und mich auf positive und bedeutungsvolle Gedanken zu konzentrieren. Der Impuls, den ich brauchte, war es, mir sinnbildlich einen Spiegel vorzuhalten, zu reflektieren wer ich bin, und mich auf den Weg zu machen, es herauszufinden, indem ich daran denke, wer ich sein will. Danke an dieser Stelle an einen Freund, der aus der stillen Vergangenheit kam und mir das Buch „Wie wir denken, so leben wir“ von James Allen (von 1902) empfohlen hat. Mit diesem Buch, Tims Podcast und seiner Musik, habe ich meine Impulse, meine Gedankenmuster zu überdenken, bekommen und diesen Blog gestartet.

An dieser Stelle zwei kurze Zitate aus dem Buch:

Menschen streben zwar einerseits danach, ihre Lebensverhältnisse zu verbessern, sind aber andererseits oft nicht bereit, an sich selbst zu arbeiten, deshalb bleiben sie an Verhältnisse gefesselt. Ein Mensch, der nicht davor zurückschreckt, „sich selbst ans Kreuz zu schlagen“, kann in seinem Bemühen, ein Ziel zu erreichen, das ihm wirklich am Herzen liegt, nicht versagen.

James Allen – Wie wir denken, so leben wir

Ängstliche, zweifelnde und unentschlossene Gedanken kristallisieren sich in schwache, unselbständige und unschlüssige Gewohnheiten, die sich in Ihrem Leben als Misserfolge, Armut und sklavische Abhängigkeit zeigen.

James Allen – Wie wir denken, so leben wir

James Allen - Wie wir denken so leben wir

James Allen – Wie wir denken so leben wir

 

Meine Intention, diesen Blog zu schreiben, ist die Chance, selber als Impuls zu wirken, und anderen Menschen in schwierigen Situationen zu zeigen, dass es Wege gibt, diese Situation aus eigener Kraft zu verlassen. Ich möchte damit nicht sagen, dass Hilfe von Außen schlecht ist, sondern dass es nötig ist, mit oder ohne fremde Unterstützung, seine innere Stärke wiederzufinden. Ich bin ein Freund davon, Hilfe anzunehmen und gehe auch selbst wöchentlich zur Psychotherapie und war stationär für einige Wochen in Behandlung.  Also bitte nicht falsch verstehen. Hilfe ist gut und manchmal auch nötig. Hilfe kann allerdings auch aus der Familie oder von Freunden kommen, oder auch in Form eines Coachings oder einer für Dich passenden Therapieform.

Nun aber zurück zu den edlen vier Wahrheiten. Mein Ziel, diese vier Wahrheiten im Detail zu betrachten, ist das Näherkommen an die vierte edle Wahrheit. Die Wahrheit über den Pfad der Ausübung, der zur Beendigung des Leidens führt. Die buddhistische Philosophie nennt dieses Ereignis „kleines Nirvana“. Es ist der Zustand, wenn die Ursache des Leidens aufhört zu wirken. Tim erklärt es anhand von einleuchtenden Beispielen in seinem 2. Podcast (siehe Video im Blog verlinkt). Denn hierfür ist es nötig, in die Praxis zu gehen und uns bewusst unserer Gedanken anzunehmen und diese zu steuern.

Hier kommt nun der edle achtfache Pfad aus der buddhistischen Philosophie hinzu. Dieser Pfad gehört zu der vierten edlen Wahrheit und basiert auf den folgenden acht Säulen:

  1. Rechte Einsicht
  2. Rechte Gesinnung
  3. Rechte Rede
  4. Rechtes Handeln
  5. Rechter Lebenserwerb
  6. Rechtes Bemühen
  7. Rechte Achtsamkeit
  8. Rechte Konzentration

Was es damit auf sich hat, könnt ihr euch im Podcast kostenlos anhören.

Diesen Weg zu gehen, ist nicht leicht und benötigt Zeit und viel Arbeit an sich selbst und die Schwierigkeiten sind wahrscheinlich so unterschiedlich wie die Menschen. Im dritten Podcast geht es dann darum, die Theorie in die Praxis umzusetzen und in den Alltag zu integrieren. Doch dank Tims Vorbereitung für diesen Weg, ist der Einstieg ganz einfach. Man muss es einfach nur tun. Oder wie Platon sagte: „Nimm dich deiner Gedanken an. Du kannst mit ihnen tun, was du willst.“

 

Der Buddha Code Podcast 02:

Buddha Code Vol. 1:
Meditations-Musik in 432Hz
Komponiert von Tim Vogt

Der Buddha Code Vol. 1 [Meditationsmusik] Jetzt erhältlich auf: www.buddhacode.de

James Allen – Wie wir denken, so leben wir

James Allen - Wie wir denken so leben wir